Hochschulstandort erhält neuen Schub28.10.09 12:35Arens-Fischer: Verbinden mit Neuorganisation Wachstumspotenziale – Hendrik Kampmann: BA wird als Marke bleiben (Originalartikel) Knapp 1000 Studierende zählt die Fachhochschule Osnabrück am Standort Lingen derzeit – 500 mehr werden es voraussichtlich Ende nächsten Jahres sein. Ein solcher Sprung nach oben ist ungewöhnlich, so ungewöhnlich wie der Grund für diesen deutlichen Zuwachs: Die Berufsakademie Emsland integriert ihre Studierenden unter das Dach der FH, indem alle ihre dualen Studiengänge Über die Hintergründe der Neuorganisation äußerten sich BA-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Arens-Fischer und der Vorsitzende des Trägervereins, Hendrik Kampmann, im Interview mit unserer Zeitung. Herr Arens-Fischer, was ist der Grund für die Neuorganisation? Arens-Fischer: Zunächst einmal ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Fachhochschule und die Berufsakademie schon seit der Gründung des FH-Standortes in Lingen Mitte der 90er-Jahre zusammenarbeiten. Deshalb wurde 1998 ein erster Kooperationsvertrag geschlossen mit der Absicht, aufeinander bezogene Studiengänge zu entwickeln, um sich so in Was wird künftig aus der Marke „Berufsakademie“? Hendrik Kampmann: Die „Marke“ Berufsakademie wird nicht verschwinden. So wird die Berufsakademie auch weiterhin die dualen Studiengänge im „Department für Duale Studiengänge“ (DDS) unterstützen, wie dieses ja schon für die bisherigen zwei Studiengänge des DDS nun bereits seit fast zwei Jahren der Fall ist. Außerdem besteht die Arbeit der BA ja auch auf dem Sektor der Fortbildung im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung für Unternehmen. Aber entscheidend ist für mich dies: An der bewährten Zusammenarbeit mit den Unternehmen, die unsere Studierenden im Rahmen des dualen Systems ausbilden, wird sich nichts ändern. So bleiben die Ansprechpartner für die Unternehmen, die Abiturienten und die Studierenden dieselben Personen. Das bisherige Team der BA wird auch weiterhin für alle der
Kampmann: Auch unter dem Dach der FH im Department für duale Studiengänge bleiben die Unternehmen weiter unsere Partner. Das haben wir auch in der Mitgliederversammlung des Trägervereins der BA deutlich gemacht, in der 45 von den 300 Unternehmen, die mit der BA kooperieren, Mitglieder sind. Der Trägerverein wird deshalb auch nach der Neuorganisation weiterbestehen. Er ist das „Gesicht nach außen“ zu den Unternehmen, er nimmt auch die Studiengebühren ein. Was ist mit dem Personal der BA? Arens-Fischer: Das Personal der Berufsakademie wechselt in das Department für Duale Studiengänge der Fachhochschule. Wird denn auch in Zukunft der enge Kontakt zu den Unternehmen bestehen? Arens-Fischer: Ja, das ist ganz wichtig. Damit das auch gewährleistet ist, haben Die Berufsakademie hat ja bislang ausschließlich Abiturienten für ihre dualen Kampmann: Faktisch wird sich daran nichts ändern, denn auch ein Studium im „Department für duale Studiengänge“ ist ja nur möglich, wenn der oder die Studierende einen Ausbildungsvertrag mit einem mit uns kooperierenden Unternehmen in der Tasche hat. Da die Unternehmen sehr gute Erfahrungen mit Abiturienten gemacht haben, ist der mögliche Bewerberkreis weiterhin eingegrenzt. Und was ändert sich für die gegenwärtig Studierenden an der BA? Arens-Fischer: Sie haben zwei Möglichkeiten: Sie können ihr Studium an der BA fortsetzen und zu Ende bringen, so wie es in ihrem Vertrag steht. Sie können aber auch in das neue „Department für duale Studiengänge“ wechseln, um dort unter voller Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen dann den Bachelor-Abschluss zu erwerben. In diesem Fall würde das Zeugnis von der Fachhochschule ausgestellt. Kampmann: Inhaltlich wird sich für die Studierenden nichts ändern. Die Vorlesungen werden im gleichen Raum beim gleichen Professor stattfinden. <- Zurück zu: News |
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